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Sim-Lab · Wheelbase · 26 Nm · 350-V-Servomotor · Founders Edition

DDS26 TorqueSync Direct-Drive Wheelbase

4.7 / 5SimRaceHub Score
DDS26 TorqueSync Direct-Drive Wheelbase PRODUKTFOTO
Spitzendrehmoment
26 Nm
Encoder
24 Bit (16 Mio. Schritte)
Regelkreis
DSP-Chip, 100+ kHz, Multithread
Servomotor
SPMSM AC Brushless
Netzteil
integriert, 1500 W Spitze
Energiespeicher
350 VDC @ 25 A
Kühlung
aktiv (Lüfter)
Anschluss
USB 3.0 + 12 V
Data-Passthrough
USB 2.0, bis 2.500 mA
Schleifring
Industrietyp, austauschbar
Lenkradaufnahme
70 mm x M5-Lochkreis
Abmessungen
380 x 130 x 130 mm
Gewicht
11,1 kg
Software
RaceDirector
PC
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Produktbeschreibung

Motorsporttechnik für den heimischen Rig

Die DDS TorqueSync von Sim-Lab ist keine weitere Direct-Drive-Base mit größerem Motor, sondern ein anderer Ansatz: Statt einer auf Sim-Racing zugeschnittenen Elektronik steckt hier eine 350-V-Servoarchitektur aus dem industriellen Motorsport dahinter, entwickelt zusammen mit SOLO Motorcontrollers. Der Regelkreis arbeitet mit einem DSP-Chip im Bereich 100 kHz und darüber, mehrthreadig statt einkernig — und genau das ist der Punkt, an dem sich Force Feedback entscheidet.

Warum die Regelrate wichtiger ist als das Drehmoment

Force Feedback ist ein Regelkreis: Das System muss die Stellung des Lenkrads messen, mit dem Spielzustand abgleichen und ein Gegendrehmoment ausgeben — tausendfach pro Sekunde. Je schneller dieser Kreis, desto feiner und glaubwürdiger die Rückmeldung. Ein 24-Bit-Encoder mit 16 Millionen Schritten liefert die dafür nötige Auflösung, ein Servomotor mit 26 Nm Spitzendrehmoment die Kraft, und der Zwischenspeicher mit 350 VDC bei 25 A die Stromreserve für plötzliche Lastwechsel. In der Praxis heißt das: Curbs, Reifenschlupf und Lastwechsel kommen knackig und frei von Weichzeichnung an — dort, wo günstigere Basen ihre Grenzen zeigen.

Was in der Founders Edition steckt

Die Founders Edition ist die Einführungsserie und trägt eine Gravur mit einzigartiger Seriennummer auf jeder Einheit. Dazu kommen das aktuelle Xero-Play Quick Release V2 und ein Sammler-Booklet. Technisch identisch ist die Serie mit der regulären Version — bezahlt wird hier also der Sammlerwert, nicht eine andere Base. Wichtig für die Kaufentscheidung: Die DDS39 mit 39 Nm Spitzendrehmoment steht als zweite Variante für 1.965,96 € bereit; sie teilt sich die komplette Technik, unterscheidet sich aber bei Netzteil (2500 W Spitze), Energiespeicher (350 VDC bei 40 A), Gehäusemaßen (420 mm Länge) und Gewicht (13,5 kg).

Offen gebaut statt geschlossen

Viele Direct-Drive-Basen binden den Käufer an ein eigenes Ökosystem. Sim-Lab geht den umgekehrten Weg: Das System bietet USB-Data-Passthrough über den Schleifring, mit 2.500 mA auf der USB-Leitung statt der üblichen 500 mA. Damit lassen sich Lenkräder mit eigenem Display, Button-Boxen oder Dashboards direkt an der Base betreiben — unabhängig davon, welcher Hersteller das Lenkrad gebaut hat. Die Lenkradaufnahme folgt dem verbreiteten 70-mm-M5-Lochkreis. Die Montage ist für Wheeldeck-, Front-Mount- und Side-Mount-Lösungen ausgelegt. Als Safety-Torque-Off (STO) ist eine Notabschaltung bereits enthalten.

Wer zur DDS26 greifen sollte — und wer nicht

Die DDS26 richtet sich an Fahrer, die den letzten Schritt beim Force Feedback gehen wollen und dafür bewusst ein Cockpit mit passender Steifigkeit besitzen — 26 Nm sind keine Einsteigerklasse, und ein nachgiebiges Rig würde die Präzision der Base sofort wieder auffressen. Wer vor allem günstig einsteigen will, ist bei den 9-bis 12-Nm-Basen der etablierten Hersteller besser aufgehoben; wer dagegen bereits ein steifes Alu-Profil-Rig fährt und das Ende der Fahnenstange sucht, findet hier eine Base, die sich über die Software RaceDirector umfangreich im Force-Feedback-Tuning und in der Telemetrie-Anbindung anpassen lässt. Ein Lenkrad ist nicht im Lieferumfang enthalten — die Base wird als Antrieb allein geliefert.

Fazit

Für 1.474,22 € bekommst du die technisch aufwendigste Direct-Drive-Base im Katalog: 26 Nm, ein 24-Bit-Encoder mit 16 Millionen Schritten, ein 100-kHz-Regelkreis auf Motorsport-Servotechnik und USB-Passthrough mit voller Stromstärke — dazu die nummerierte Founders Edition mit Quick Release V2. Sie ist teurer und schwerer als jede Konkurrenzbase und braucht ein steifes Rig, liefert dafür aber die direkteste Rückmeldung, die es derzeit zu kaufen gibt. Bei Sim-Lab ansehen →

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