Conspit 290GP Formula Wheel
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Das Conspit 290GP Formula Wheel bricht mit der flachen Bauweise der meisten Formula-Rims. Die Bedienfläche ist dreidimensional gestaffelt, die Drehregler, Taster und Wippen liegen dort, wo Daumen und Zeigefinger von selbst landen — angelehnt an die HOTAS-Bedienkonzepte aus der Flugzeugtechnik. Der Unterschied fällt genau dann auf, wenn es schnell gehen muss: beim Verstellen der Bremsbalance in der Auslaufrunde muss man die Hand nicht vom Griff nehmen und auch nicht auf die Tasten schauen.
Die sogenannten Enduro-Griffe bestehen aus einer modifizierten TPU-Mischung, die im Zwei-Komponenten-Spritzguss entsteht. Das Material ist schweißfest, alterungsbeständig und farbstabil, was bei stundenlangen Ausdauerrennen mehr ausmacht, als es auf dem Datenblatt klingt. Die Griffgeometrie ist so geformt, dass sowohl der Zwei- als auch der Drei-Finger-Griff darunter passt — nach Winkeln, Durchmessern und Kraftverteilung, wie sie in echten Formel- und GT-Fahrzeugen vorkommen. Weniger Verkrampfen im letzten Drittel eines Rennens.
In der Mitte sitzt ein 4,3-Zoll-LCD mit rund 800 × 480 Pixeln, 500 Nits Helligkeit und 60 Bildern pro Sekunde. Die Helligkeit ist der entscheidende Wert: Bei Sonneneinstrahlung im Simulator bleibt die Telemetrie noch lesbar, wo dunklere Panels nur noch als Fläche erscheinen. Dazu kommen 18 RGB-LEDs als Drehzahlanzeige. Geschaltet wird über zwei Rocker-Wippen mit Magnetmechanik (MagFlip), die in beide Richtungen arbeiten — Push und Pull. Ein zweites Paar Wippen dient als Doppelkupplung, damit Launch-Control ohne zusätzliches Modul funktioniert. An Zusatzbedienung sind vier Thumb-Wheels, drei Zwölf-Positionen-Drehschalter und zwei Sieben-Wege-Joysticks verbaut; das reicht für Traktionskontrolle, Differenzial, Boxenfunk und Kamerasteuerung, ohne die Belegung doppelt zu belegen.
Frontplatte aus Karbon, Körper aus hochfester Aluminiumlegierung, rund 1.350 bis 1.400 Gramm ohne Quick-Release. Das Gewicht ist bewusst gewählt: An einer kräftigen Direct-Drive-Base gibt die Masse spürbar Rückmeldung, an einer schwachen Base macht sie die Rückmeldung träge. Mitgeliefert wird ein 50/70-mm-Quick-Release-Adapter für gängige 70-mm-Lochbilder, angeschlossen wird per gewendeltem USB-Kabel direkt am PC. Konfiguriert wird über Conspit Link 2.0: LED-Zuordnung, Dashboard-Layouts, Buttonverhalten und Wippeneinstellungen. Konsolen werden nicht unterstützt, das Rim ist eine reine PC-Lösung.
Für 719 € bekommst du ein Formula-Rim mit dreidimensionaler Ergonomie, 4,3-Zoll-Telemetriedisplay, Magnetpaddles und Doppelkupplung — Material und Bedienumfang liegen auf dem Niveau deutlich teurerer Konkurrenz. Für PC-Fahrer, die viel am Lenkrad einstellen, ist es die konsequentere Wahl als ein flaches Formula-Rim ohne Display. Bei Trak Racer EU ansehen →
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